Hi, ich bin Sarah

Mein Leben gehört Jesus.

Und mein Herz schlägt für die Kinder und Tiere, die er mir anvertraut hat.

 

Ich liebe Jesus, die Pferde, die Natur und die kleinen Wunder des Lebens.

Mein Leben hat mich durch tiefe Dunkelheit geführt. Doch gerade dort durfte ich einer Liebe begegnen, die alles verändert hat.

Heute gehört mein Leben Jesus Christus. Ihm habe ich mein Herz und mein ganzes Leben geschenkt.

Und mit der Heavenly Hope Farm möchte ich etwas von der Liebe, der Hoffnung und dem Licht weitergeben, die er mir geschenkt hat.

Mein Herz für Kinder und Tiere

 Seit meiner frühesten Kindheit sind Tiere ein wichtiger Teil meines Lebens. Besonders die Pferde haben mein Herz erobert.

Bereits als kleines Mädchen habe ich mein erstes eigenes Pony selbst ausgebildet. Seither durfte ich mit vielen ganz unterschiedlichen Pferden arbeiten, darunter auch solche, die als schwierig oder problematisch waren. 
Somit sind alle meine Ponys und Pferde sind komplett selber ausgebildet.
Und meine Arya reite ich komplett frei ohne Zaum und Zügel.

Dabei waren die Pferde selbst meine größten Lehrer. Sie haben mich gelehrt, wie viel möglich wird, wenn wir ihnen mit Liebe, Geduld, Verständnis und Vertrauen begegnen.

Für mich sind Tiere weit mehr als Gefährten. Sie sind kostbare Geschenke von Jesus.

Meine Tiere haben mir mehr als einmal mein Leben gerettet. 

Jesus hat mir mit der Heavenly Hope Farm ein kleines Stück Himmel auf Erden geschenkt. Dieses Land und all die Geschöpfe, die darauf leben, hat er mir anvertraut. Damit ich für sie sorge, sie beschütze und bewahre. Damit sie hier einen Ort finden, an dem sie geliebt werden und  sie Frieden finden.

Diese Verantwortung empfinde ich als ein großes Geschenk und zugleich als einen Auftrag, den ich aus Liebe zu Jesus erfüllen möchte.

Und genau das möchte ich auch den Kindern auf der Heavenly Hope Farm mit auf ihren Lebensweg geben.

Ich möchte ihnen vorleben, dass wahre Stärke nicht darin liegt, Macht über andere auszuüben, sondern darin, sie zu beschützen. Dass Liebe bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, sich um den anderen zu kümmern und auch dem Schwächeren mit Achtung und Würde zu begegnen.

Dass es etwas Wunderschönes ist, nicht zuerst an sich selbst zu denken, sondern für einen anderen da zu sein.

Denn ich wünsche mir, dass die Kinder bei uns nicht nur das Reiten lernen. Sondern dass sie durch die Freundschaft mit ihren Ponys etwas erfahren, das sie ein Leben lang begleiten darf:

 

Wie viel Liebe, Freude und Vertrauen wachsen können, 
wenn wir füreinander da zu sein. 
Und wie stark, selbstbewusst und mutig sie dabei werden, 
so dass sie weit über sich hinauswachsen.

 

 

 

© Die Fotos auf dieser Seite, auf denen ich zusammen mit meiner wundervollen Stute abgebildet bin, sind von: as-fotograf.de, Anja Fricker-Stüber

Die Liebe die mein Leben verändert hat.

Vor einigen Jahren veränderte ein schwerer Verkehrsunfall mein Leben von einem Augenblick auf den anderen.

Ich erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und kämpfte um mein Leben. Doch mitten in dieser lebensbedrohlichen Situation durfte ich etwas erleben, das mein Leben für immer prägen sollte.

Ich begegnete Jesus.

In einer Nahtoderfahrung durfte ich ihm im Himmel begegnen. Ich erlebte seine unbeschreibliche, unfassbare Liebe – eine Liebe, für die es auf dieser Erde kaum Worte gibt.

Er war da. Er reichte mir seine Hand. Und ich durfte erfahren, wie unendlich kostbar und geliebt ich in seinen Augen bin.

Doch als ich ins Leben zurückkehrte, war nichts mehr wie zuvor.

Die Folgen meines Unfalls waren schwer. Vieles von dem, was mein bisheriges Leben ausgemacht hatte, war plötzlich verloren. Meine Gesundheit, meine Zukunftspläne und vieles, was mir vertraut und lieb gewesen war.

Es folgten Monate tiefster Dunkelheit, voller Schmerzen, Verzweiflung und Kämpfe.

Aber Jesus hatte mich nicht verlassen.

Auch in dieser Wüste meines Lebens war er da. Seine Liebe wurde zu meinem Licht in der Dunkelheit, zu meiner Hoffnung, als ich selbst kaum noch Hoffnung hatte.

Und langsam begann ich zu begreifen, dass mein Leben noch nicht zu ende sein sollte. Dass mein Platz noch hier auf der Welt ist. Dass ich zu tiefst geliebt bin.

Und dass diese Liebe stärker war als all die Dunkelheit, durch die ich gehen musste.

 

Und Jesus hat mich in seiner Liebe berufen, 
einen kleinen Ort des Lichts und der Hoffnung zu schaffen 
– für die Kinder und Tiere, die er mir anvertrauen würde.

 

Und Jesus hat mich dazu berufen seine Braut zu sein.
 

BRAUT JESU

Jesus ist die größte Liebe meines Lebens.

Seine Liebe ist mein Atemzug. 
So wie ich ohne zu atmen nicht leben kann, 
kann ich mir ein Leben ohne die Liebe zu ihm nicht vorstellen.
 

Jesus, dessen Hand ich gespürt, dessen Stimme ich gehört habe und in dessen Armen ich eine Liebe erfahren durfte, die alles übersteigt, was ich je gekannt habe.

Seit jenem Tag ist die Sehnsucht nach ihm tief in mein Herz geschrieben. Ihm nahe zu sein. Ihn zu lieben. Ihm ganz zu gehören.


Und gerade weil ich Jesus so persönlich begegnen durfte, berührt mich das Kreuz bis in die tiefsten Tiefen meiner Seele.

Denn wenn ich auf das Kreuz schaue, sehe ich nicht irgendeinen Jesus aus einer längst vergangenen Geschichte.

Ich sehe meinen Jesus. Jesus Christus, Gottes Sohn, dessen Hand ich gespürt, dessen Stimme ich gehört habe. Der mich in seinen Armen hielt, mich zärtlich berührte und dessen unbeschreibliche Liebe ich erfahren durfte.

Und genau dieser Jesus hat sich für mich fesseln und auspeitschen lassen. Er hat für mich das Kreuz getragen, sich seine Hände und Füße durchbohren lassen und unter unvorstellbaren Qualen sein Leben hingegeben.

Für mich.

Wenn ich daran denke, zerreißt es mir beinahe das Herz. Denn es ist mein Jesus, mein Geliebter, dem sie all das angetan haben. Und er hat es freiwillig ertragen. Aus Liebe zu mir.

 

Für das was Jesus da für mich gelitten und getan hat, gibt es nur eine Antwort, nur etwas was ich tun kann, um ihm meine Liebe zu erweisen:

Du hast dich am Kreuz geweiht, 
um mir zu gehören.
Nun lasse ich mich zu deiner Braut weihen, 
damit ich dir gehöre.
 

Aus Liebe zu ihm möchte ich meine Jungfräulichkeit und Keuschheit mein Leben lang bewahren und ihm meine ungeteilte Liebe und Treue schenken. Nicht nur mein Herz, sondern mein ganzes Sein, mein ganzes Leben und auch mein Körper sollen ihm gehören.

Ich sehne mich nach nichts mehr, als ihm mit meinem ganzen Leben auf seine Liebe zu antworten.

Bis zu jenem Tag, an dem ich meinen geliebten Jesus wieder von Angesicht zu Angesicht schauen darf und seine Hände wieder meine umschließen.

Was bedeutet es, als geweihte Jungfrau und Braut Jesus zu leben?

Für viele Menschen ist diese Vorstellung heute ungewöhnlich. Dabei reicht die Berufung zu einem Leben in ungeteilter Liebe zu Christus bis in die Anfänge des Christentums zurück, bis ganz an den Anfang der Bibel, bis zum ursprünglichen Gedanken über die Menschen.

Schon im Alten Testament beschreibt Gott seine Beziehung zu Israel mit dem Bild einer Ehe. Er spricht von seiner Liebe, seiner Treue und seinem Bund mit seinem Volk (Jesaja 54,5; Hosea 2,21–22).

Im Neuen Testament bezeichnet Jesus sich selbst als Bräutigam (Matthäus 9,15). Der Apostel Paulus beschreibt die Gemeinde als Braut Christi und vergleicht die Liebe Jesu zu ihr mit der Liebe eines Bräutigams, der sich selbst für seine Braut hingibt (Epheser 5,25–32; 2. Korinther 11,2).

Und am Ende der Bibel steht die Hochzeit des Lammes: das Bild jener vollkommenen und ewigen Gemeinschaft zwischen Christus und seinem erlösten Volk (Offenbarung 19,7–9).

Die Braut Christi ist also zunächst die Gemeinde Jesu – die Gemeinschaft aller, die zu ihm gehören.

Doch schon Jesus selbst sprach auch von einer besonderen Berufung: von Menschen, die um des Himmelreiches willen auf eine Ehe verzichten (Matthäus 19,12).

Der Apostel Paulus beschreibt diese Ehelosigkeit als eine besondere Gabe Gottes. Sie ermöglicht es einem Menschen, sich mit ungeteiltem Herzen dem Herrn zu widmen (1. Korinther 7,7.32–35).

Aus diesen biblischen Grundlagen entwickelte sich bereits in der frühen Kirche eine besondere Lebensform.

Die ersten geweihten Jungfrauen

Schon in den ersten Jahrhunderten nach Christus gab es Frauen, die sich aus Liebe zu Jesus für ein Leben in dauerhafter Jungfräulichkeit entschieden.

Sie verstanden sich als Bräute Christi. Ihre ganze Liebe und Treue wollten sie Jesus schenken.

Damals gab es noch keine Klöster und keine Ordensgemeinschaften, wie wir sie heute kennen.

 

Diese ersten gottgeweihten Jungfrauen lebten in ihren Familien 
oder in ihrem gewohnten gesellschaftlichen Umfeld. 
Sie gehörten zur christlichen Gemeinde und widmeten ihr Leben Christus 
– in Gebet, Nächstenliebe und einem Leben ungeteilter Hingabe.
 

Im Laufe der Zeit entwickelte die Kirche für diese Berufung eine feierliche Weihe. Spätestens seit dem vierten Jahrhundert wurde sie durch den Bischof vollzogen. Besonders der Schleier wurde zu einem sichtbaren Zeichen der geistlichen Vermählung mit Christus.

Erst mit der späteren Entwicklung des gemeinschaftlichen Ordenslebens wurde die Jungfrauenweihe zunehmend auch mit dem Leben in Klöstern verbunden.

Deshalb ist uns heute das Bild einer Ordensschwester viel vertrauter: einer Frau, die auf eine Ehe verzichtet und ihr Leben ganz Gott schenkt.

Doch die Berufung der geweihten Jungfrauen ist älter als das klösterliche Ordensleben.

 

 

 

Geweihte Jungfrauen heute

Seit 1970 können in der katholischen Kirche wieder Frauen, die mitten in der Welt leben, die feierliche Jungfrauenweihe empfangen.

Sie werden vom zuständigen Bischof geweiht, bleiben in ihrem gewohnten Lebensumfeld und gehen häufig weiterhin ihrem Beruf nach.

Ein bekanntes Beispiel für diese Berufung ist die österreichische Theologin Bernadette Lang, die 2022 im Salzburger Dom die Jungfrauenweihe empfing. Sie lebt als Braut Christi mitten in der Welt und erzählt offen von ihrer tiefen Liebe zu Jesus, ihrer bräutlichen Beziehung zu ihm und ihrer Entscheidung, ihm ihr ganzes Leben zu schenken.

Ihre Weihe ist ein öffentliches Zeichen ihrer lebenslangen Zugehörigkeit zu Christus.

Mit ihrer Jungfräulichkeit und ihrer bräutlichen Hingabe erinnern diese Frauen an die Liebe zwischen Christus und seiner Kirche und an die Wiederkunft Jesu, wenn die Gemeinschaft mit seiner Braut ihre Vollendung finden wird.

 

 

 

Meine Berufung – meine Weihe an Jesus

Auch mich hat Jesus in seiner Liebe zu einem Leben als seine Braut berufen.

Wie die ersten christlichen Jungfrauen möchte ich ihm meine ungeteilte Liebe schenken und mein Leben ganz in seinen Dienst stellen. Meine Berufung führt mich in ein zurückgezogenes Leben inmitten der Natur des Schwarzwaldes, wo ich ihm in Liebe und Hingabe dienen möchte.

Meine Weihe wird im freikirchlichen Rahmen von einem Pastor begleitet. In einer feierlichen Zeremonie, die sich an der alten christlichen Tradition der Jungfrauenweihe orientiert, werde ich Jesus meine lebenslange Jungfräulichkeit, Liebe und Treue versprechen.

Ein Ring wird zum sichtbaren Zeichen meines bräutlichen Bundes mit Christus. Und mit dem Schleier möchte ich an die frühen geweihten Jungfrauen anknüpfen, für die er ein Zeichen ihrer geistlichen Vermählung mit Christus war.

Meine Weihe ist meine Antwort auf die Liebe dessen, der sich selbst am Kreuz für mich hingegeben hat.

Ich möchte mit meinem Leben ein Zeugnis dieser Liebe sein und daran erinnern, dass Jesus, unser Bräutigam, eines Tages wiederkommen wird, um seine Braut heimzuholen. 

Jesus hat sich aus Liebe zu mir öffentlich kreuzigen lassen, so möchte auch ich mich nun öffentlich für ihn weihen lassen.

Vor Gott und den Menschen möchte ich ihm mein Ja schenken und öffentlich bezeugen, dass ich ihm mit meinem ganzen Leben gehören möchte.

 

 Am 5. Dezember 2026 um 15 Uhr werde ich 
in der Kartäuserkirche des Bürgerlichen Waisenhauses in Basel 
meine Weihe an Jesus feiern.
 

An diesem Tag möchte ich vor den Menschen mein lebenslanges Versprechen ablegen und dem Bräutigam, der sich selbst für mich hingegeben hat, meine Liebe und Treue schenken.

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